25 Jahre Fussball beim SVS

Am 23. Februar 1976 trafen sich 37 interessierte Sportler zur Gründungsversammlung des Sportvereins Steckenroth. Nachdem man sich über den Inhalt der Satzung im Klaren war, stand der Gründung nichts mehr im Wege. 32 der Anwesenden legten mit ihrer Beitrittserklärung die Grundlage zur Gründung. Somit konnte der erste Vorstand des SV 1976 Steckenroth e.V. gewählt werden. Am Jahresende war die Zahl der Mitglieder bereits auf 55 angestiegen.

Die ersten Erfolge stellten siech Ende 1978 ein, als man Herbstmeister der B-Klasse Untertaunus West wurde. Zum Saisonende war die Meisterschaft in greifbarer Nähe, jedoch musste man sich letzten Endes mit dem Vizemeistertitel zufrieden geben. Im Jahr danach wurde nach dem Wechsel in die B-Klasse Untertaunus Ost ein beachtlicher dritter Platz erreicht. In den folgenden Jahren blieben die größeren Erfolge aus. Einige Turniersiege, wie z.B. in Michelbach und im bayerischen Behratshausen, konnten dennoch verbucht werden.

Im Jahr 1980 wurde mit vereinten Kräften das Sportlerheim errichtet, das 1984/85 noch durch den Anbau des Festzeltes erweitert wurde. Diese Baumaßnahmen ermöglichte die finanzielle Stabilisierung des Vereins, bedingt durch verschiedenartige Veranstaltungen.

Die 80er Jahre waren nicht von sportlichem Erfolg gekrönt. Nach dem Hohensteiner Meistertitel 1989 folgte das Erreichen des Untertaunuspokal-Halbfinales. Trotz beachtlicher Leistung musste man sich dem SV Wehen mit 0:3 geschlagen geben.

Ein fünfter Tabellenplatz in der Saison 1991/92 war ein kleiner Erfolg, nicht nur weil man die benachbarten Breithardter hinter sich ließ. Ein Jahr danach war die Enttäuschung um so größer, als man mit dem zehnten Platz den Verbleib in der A-Liga verpasste und in die neu gegründete B-Liga absteigen musste.

Neben dem Erreichen der Hohensteiner Meisterschaft 1998 und dem Turniersieg in Orlen war der Sportplatzbau 1996 ein weiteres Highlight der 90er. Durch den neuen Rasenplatz, der im Wiesbadener Kurier als Hermanns Denkmal bezeichnet wurde, fanden immer mehr Spieler aus dem Umkreis den Weg nach Steckenroth.

Mit Bodo Wrobel, der 2000 das Traineramt in Steckenroth übernahm, kam ein frischer Wind in die Reihen der Fussballer. Die hervorragende Trainerarbeit und die daraus resultierende große Trainingsbeteiligung führte erneut zum Hohensteiner Meistertitel 2001.